Seit 01.07.2005 wird die rechtliche Betreuung pauschal vergütet.

 

Die Pauschalen richten sich nach der Höhe von Einkommen und Vermögen und nach der vorliegenden Wohnform, außerdem hängen sie ab von der Vergütungseinstufung des Betreuers.

 

Für Menschen, die kein Vermögen oberhalb des Sozialhilfe- schonbetrags von 2600 Euro besitzen, werden die Kosten von der Justizkasse übernommen.

 

Alle anderen sind Selbstzahler und zahlen feststehende Beträge. Im ersten Betreuungsjahr sind die Kosten höher, ab dem zweiten Betreuungsjahr bleiben sie konstant. Heimbewohner zahlen weniger als Menschen, die nicht in einer Einrichtung leben.

 

Ab dem zweiten Betreuungsjahr zahlen Menschen, die zu Hause leben, für die Betreuung durch einen Betreuer mit der höchsten Vergütungsstufe monatlich 198 Euro, im Heim Lebende zahlen 110 Euro - immer vorausgesetzt, dass sie über Vermögen verfügen. In den aufgeführten Beträgen ist die Mehrwertsteuer enthalten.